Fascientraining

Als Fascien wird allgemein auch Bindegewebe bezeichnet, das wie ein Taucheranzug den ganzen Körper durchzieht und alles miteinander verbindet. Außer den Organen haben natürlich auch unsere Muskeln Fascien, denen unser Hauptaugenmerk gilt.

Das Ziel des Fascientrainings ist die Wiederherstellung der Elastizität, Reduzierung von Schmerzen, Verbesserung der Beweglichkeit und sich allgemein wieder wohler zu fühlen.

Seit ca. 10 Jahren weiß man, wie wichtig die Fascien sind. Sie geben uns Elastizität, ob beim Gehen, im Alltag, beim Hüpfen, oder im Sport. Sie haben einen eigenen Stoffwechsel, haben propriozeptive Eigenschaften (Körperwahrnehmung), sorgen für eine straffe Körperkontur, haben aber auch viele Schmerzrezeptoren und sie können sich unabhängig von der Muskulatur anspannen und verziehen („Muskelkater“ = Fascienkater!). Wenn wir älter werden und durch einseitige, bzw. mangelnde Bewegung, Fehlernährung, Traumata, Entzündung, Stress, trocknen sie aus, „verfilzen“ und verlieren auch im Laufe eines Tages an Feuchtigkeit und damit an Elastizität.

Im Fascientraining lernen wir wieder, die federnden Eigenschaften der Fascien zu nutzen, so wie wir es als junge Menschen automatisch getan haben. Außerdem kommen natürlich die Fascienrollen zum Einsatz!